Was ist der Unterschied zwischen „Clean Title“ und „Salvage“?
„Clean Title“ bedeutet Fahrzeugpapiere ohne Schadenseintrag. „Salvage“ bedeutet, dass eine Versicherung das Fahrzeug einmal als wirtschaftlichen Totalschaden eingestuft hat – in den USA passiert das schnell, etwa bei Hagel, Diebstahl oder einem Blechschaden an einem älteren Fahrzeug. „Rebuilt“ bedeutet, dass ein Salvage-Fahrzeug repariert und erneut geprüft wurde. Wir zeigen alle drei Arten, kennzeichnen sie deutlich und blenden Fahrzeuge mit Wasser-, Flut- oder Brandschaden sowie Schrott- und Teilefahrzeuge aus. Welche Papiere für Ihre Zulassung ausreichen, klären Sie bitte mit Ihrer Prüfstelle.
Warum zeigen Sie keine Losnummer und keine Fahrgestellnummer (FIN)?
Weil beides öffentlich bei den Auktionshäusern auffindbar wäre und wir unsere Arbeit beim Suchen, Prüfen und Kalkulieren schützen. Nach Eingang Ihrer Anzahlung erhalten Sie die FIN und alle Unterlagen des Auktionshauses – rechtzeitig vor dem Gebot.
Kann ich das Fahrzeug vor der Auktion besichtigen lassen?
Ja. Auf Wunsch beauftragen wir einen unabhängigen Gutachter vor Ort (tatsächliche Kosten plus 50 € Bearbeitung, zahlbar mit der Anzahlung). Er liefert Fotos und einen Bericht vor dem Gebot.
Ist der Transport versichert?
Die Seetransportversicherung ist optional. Kreuzen Sie sie im Formular des Einkaufsauftrags an, erhalten Sie mit unserer Bestätigung ein Versicherungsangebot. Da das Fahrzeug für Ihre Rechnung gekauft wird, geht die Gefahr mit dem Zuschlag auf Sie über; ohne Versicherung tragen Sie Transportschäden selbst. Etwaige Ansprüche gegen den Frachtführer treten wir an Sie ab.
Wie lange dauert es?
Verschifft wird 2 bis 6 Wochen nach Eingang des Original-Title; zwischen Zuschlag und Ankunft im Hafen rechnen wir mit 5 bis 9 Wochen. Fristen von Auktionshaus, Spediteuren und Reedereien können wir nicht garantieren; die häufigste Verzögerung ist ein verspätet ausgehändigter Original-Title.
Warum ein Einkaufsauftrag und kein Kauf? Was passiert, wenn die Auktion unter meinem Höchstbetrag endet?
Weil wir das Fahrzeug nicht besitzen und nicht verkaufen: Verkäufer ist der Einlieferer der Auktion, häufig eine Versicherung. Wir ersteigern es für Ihre Rechnung über unseren lizenzierten US-Partner, ohne Marge; Title und Bill of Lading lauten auf Ihren Namen. Sie zahlen die tatsächlichen Fahrzeugkosten, unsere feste Pauschale und, wenn wir günstiger einkaufen, die Hälfte der Ersparnis. Beispiel: Höchstbetrag 20.000 €, Pauschale 7.000 €. Kostet das Fahrzeug 11.000 € statt der eingeplanten 13.000 €, beträgt die Ersparnis 2.000 €: Sie zahlen 11.000 + 7.000 + 1.000 = 19.000 €. Mehr als Ihren Höchstbetrag zahlen Sie nie.
Was passiert, wenn das Fahrzeug den Zuschlag nicht erhält?
Wir bieten nie über das vereinbarte Höchstgebot. Geht das Fahrzeug darüber hinaus weg, erhalten Sie Ihre Anzahlung innerhalb von 5 Werktagen vollständig zurück – oder Sie lassen sie auf schriftlichen Wunsch für den nächsten Versuch stehen.
Wie wird bezahlt?
Ausschließlich per Banküberweisung von einem Konto auf Ihren Namen, in drei Schritten: Anzahlung von 20 % des Höchstbetrags nach unserer Bestätigung, vor jedem Gebot; am Tag des Zuschlags 90 % der tatsächlichen Gesamtsumme abzüglich der Anzahlung (das Auktionshaus verlangt die vollständige Zahlung innerhalb von drei Werktagen); die restlichen 10 % vor der Verschiffung. Unsere Rechnung weist Fahrzeugkosten und Pauschale getrennt aus. Keine Kartenzahlung, kein Bargeld.
Habe ich ein Widerrufsrecht?
Als Verbraucher ja: 14 Tage ab Vertragsschluss, also ab unserer Bestätigung per E-Mail – am einfachsten über die Funktion Vertrag widerrufen, mit dem Muster-Formular oder per E-Mail. Haben Sie den sofortigen Beginn verlangt und widerrufen Sie vor dem Zuschlag, zahlen Sie den Anteil der bereits erbrachten Leistung (berechnet auf die Pauschale) und eine beauftragte Besichtigung; der Rest der Anzahlung wird binnen 14 Tagen erstattet. Mit dem Zuschlag ist der Auftrag ausgeführt und das Widerrufsrecht erlischt. Unternehmer haben kein Widerrufsrecht. Einzelheiten in der Widerrufsbelehrung.
Warum zahlen Oldtimer nur 7 % Einfuhrumsatzsteuer?
Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind, einem nicht mehr gebauten Modell entsprechen und im Originalzustand sind, können als Sammlungsstück in die Zolltarifposition 9705 eingereiht werden: zollfrei und 7 % statt 19 % Einfuhrumsatzsteuer. Über die Einreihung entscheidet der Zoll; wir können sie nicht zusichern. Mehr dazu unter Kosten & Steuern.
Liefern Sie auch bis vor die Haustür?
Der Preis gilt frei Hafen. Den Weitertransport zu Ihnen – per Lkw oder auf eigener Achse nach Verzollung – bieten wir auf Anfrage gegen gesondertes Angebot an.
Beschaffen Sie auch Ersatzteile aus den USA?
Ja, für Kunden mit laufendem oder abgeschlossenem Fahrzeugauftrag beschaffen wir Teile bei US-Anbietern und versenden sie direkt. Schreiben Sie uns über das Kontaktformular.